Archiv der Kategorie: Corona

newsletter 393: „weiteres Vorgehen ab dem 22. Februar 2021“

In seinem 393. newsletter schreibt das Sozialministerium zum weiteren Vorgehen und der eingeschränkten Öffnung der Kindnertagesstätten in Bayern ab dem 22.02.2021:

“ (…) Aktuell sinken die Inzidenzwerte in Bayern stetig. Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen und daher – genau wie Kindertagespflegestellen – ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft. Ab dem 22. Februar 2021 ist im Bereich der Kindertagesbetreuung, vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags, die Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Das bedeutet: Grundsätzlich können alle Kinder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle wieder besuchen. Dies gilt allerdings nur in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen geschlossen, wobei eine Notbetreuung wie im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis zum 21. Februar 2021 zulässig bleibt. Über konkrete Details der Regelung zur 7-Tages-Inzidenz werden wir informieren, sobald die entsprechenden Rechtsgrundlagen verabschiedet sind. (…)“

newsletter 393

Reihentestungen für Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung ab sofort möglich

In dem 392. Newsletter des Bayerischen Sozialministeriums wird auf die bayerische Teststrategie in den Kindertagesstätten hingewiesen und über den Ablauf informiert:

“ (…) Das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege bedarf aufgrund der körperlichen Nähe zu den Kindern des besonderen Schutzes. Im Folgenden informieren wir über die aktuell geplanten Vorhaben, mit denen der Freistaat Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung beim Übergang von der Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb gezielt unterstützt.

(…) Für Fach- und Ergänzungskräfte in Kindertageseinrichtungen gibt es darüber hinaus ab sofort ein weiteres Testangebot wie auch schon im Juli und September 2020. Ergänzungskräfte sind dabei all solche Beschäftigte, die direkten Kontakt zu den betreuten Kindern haben. Es kommt auf die infektionsschutzrechtliche Situation, nicht auf die Berücksichtigung im Anstellungsschlüssel an. Damit können auch bspw. Praktikantinnen und Praktikanten oder hauswirtschaftliche Kräfte, die in direktem Kontakt zu den Kindern stehen, getestet werden. In jeder Kindertageseinrichtung kann eine Reihentestung für das pädagogische Personal vom Träger oder der Einrichtungsleitung organisiert werden. (…)“

newsletter 392

Öffnung der Kitas in Bayern ab dem 22.2.2021

Laut der Süddeutschen gibt es heute (11.2.2021) folgenden Beschluss des Bayerischen Kabinett zur Umsetzung des Bund-Länder Beschlusses vom 10.2.2021:

Vom 22. Februar an sollen grundsätzlich auch die Kitas im „eingeschränkten Regelbetrieb“ wieder geöffnet werden, wie Söder sagte, also mit einer Betreuung in festen Gruppen. Bei einer Inzidenz von mehr als 100 bleibt es bei der Notbetreuung. Auch das Kita-Personal soll medizinische Masken tragen.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/corona-bayern-soeder-lockerungen-kitas-schulen-ausgangssperre-1.5199215

und:

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kündigte an, dass an den Schulen und Kitas rasch Selbsttests angeboten werden sollten, sobald diese offiziell zugelassen sind. Dann sollen Erzieher und Lehrer zwei Test pro Woche bekommen, Schüler ab 15 Jahren einen pro Woche.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/corona-bayern-soeder-lockerungen-kitas-schulen-ausgangssperre-1.5199215

Den ganzen Beitrag in der SZ finden Sie HIER.

„Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der Eindämmungsmaßnahmen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“

Das RKI veröffentlichte im Rahmen des „Journal of Health Monitoring“ eine Zusammenfassung der vorhandenen Studien zu den psychischen Auswirkungen der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zu deren Eindämmung auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Ein Auszug aus der Zusammenfassung:

(…) Bei Kindern und Jugendlichen traten Symptome von Angst und Depression sowie eine geminderte Lebensqualität auf. Die Schließungen der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen und der damit einhergehende Verlust der gewohnten Tagesstruktur, Kontaktabbrüche und dem eigenständigen Lernen zu Hause stellten erhebliche Herausforderungen für betroffene Kinder und deren Familien dar. Räumliche Enge und fehlende Ausweichmöglichkeiten während der Eindämmungsmaßnahmen konnten außerdem zu erhöhtem familiärem Stress und gehäufter familiärer Aggression sowie zu häuslicher Gewalt führen. Die Befunde zeigen jedoch auch, dass viele Familien die Zeit während der Eindämmungsmaßnahmen überwiegend gut meisterte. (…)

Den ganzen Bericht finden Sie auf der homepage des RKI als PDF mit einer Größe von 3,1MB: LINK

Freistaat stellt Masken für Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung bereit

Im 390. Newsletter des Sozialministeriums steht unter anderem:

Das bayerische Kabinett hat am 26. Januar 2021 beschlossen, dass die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung (pädagogisches wie nichtpädagogisches Personal) jeweils zwei partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-2-Masken oder gleichwertige Masken) pro Person erhalten. Diese Schutzmasken werden kostenfrei an die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung abgegeben. Die Verteilung der Schutzmasken erfolgt über die Kreisverwaltungsbehörden an die Einrichtungen. Die Kreisverwaltungsbehörden erhalten die Maskenpakete wiederum im Laufe dieser Woche vom Technischen Hilfswerk geliefert. Die Kreisverwaltungsbehörden werden die Einrichtungen zu gegebener Zeit darüber informieren, wie die Einrichtungen an die Masken gelangen.

(…)

390. Newsletter

Corona-Infektionsort Kita? – Erzieherinnen sehen sich am Limit

Die SÜDDEUTSCHE veröffentlichte am 31.1.2021 einen Bericht der DPA über die Belastungen der Erzieherinnen an einem Beispiel aus Niedersachsen.

Ein Zitat aus dem Beitrag:

„Ich sprach mit Kollegen, die Angst haben, um ihre eigene Gesundheit, um die ihrer Familien. Kollegen, die unter Schlaflosigkeit leiden, eine absolute Hilflosigkeit verspüren“, schreibt die Heilerziehungspflegerin, die selbst an Covid-19 erkrankte.

https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-hannover-corona-infektionsort-kita-erzieherinnen-sehen-sich-am-limit-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210130-99-231239

Laut einer Auswertung der Krankenkasse AOK waren Berufe in der Betreuung und Erziehung von Kindern von März bis Oktober am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen. In den ersten beiden Pandemie-Monaten hatten noch Kranken- und Altenpfleger vorne gelegen.

https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-hannover-corona-infektionsort-kita-erzieherinnen-sehen-sich-am-limit-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210130-99-231239

Den vollständigen Bericht finden Sie online HIER.

Verlängerung des derzeit geltenden Lockdown bis zum 14. Februar 2021

Aus dem heutigen newsletter des Sozialministeriums:

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin am 19. Januar 2021 beschlossen, den derzeit geltenden Lockdown bis zum 14. Februar 2021 zu verlängern. Die Bayerische Staatsregierung hat daher heute vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags beschlossen, dass in Bayern die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung getroffenen Regelungen für den Bereich der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflegestellen bis 14. Februar 2021 fortbestehen. Sollten sich durch die Beteiligung des Landtags noch Änderungen ergeben, werden wir Sie hierüber gesondert informieren. Die seit dem 16. Dezember 2020 geltenden Regelungen zur Notbetreuung (vgl. auch den 379. Kita-Newsletter sowie den 383. Kita-Newsletter) finden weiter Anwendung.

Newsletter – Kinderbetreuung StMAS, 20.01.2021

„Situation von Kindern und Familien nicht aus dem Blick verlieren“

Anlässlich der heutigen (19.01.2021) Bund-Länder-Beratungen zur Eindämmung des Corona-Virus fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, die Bedürfnisse der Kinder und Familien nicht aus dem Blick zu verlieren:

„Bei allen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie muss die Einhaltung der Kinderrechte auf Schutz, Förderung, Beteiligung und Teilhabe gerade jetzt höchste Priorität haben.(…)“

Den vollständigen Beitrag finden Sie HIER.

Studienlage: Wie sehr verbreiten Kinder das Coronavirus?, SWR vom 14.01.2021

In einem aktuelle Beitrag vom 14.01.2021 fasst der SWR die Ergebnisse zu diversen Studien zusammen, wie „sehr Kinder an der Verbreitung des Corona-Virus beteiligt sind“.

Um keine Verfälschung der komplexen Zusammenhänge, Untersuchungsansätze und Ergebnisse zu erzeugen sie der originale Bericht empfohlen:

„Studienlage: Wie sehr verbreiten Kinder das Coronavirus?“