Archiv der Kategorie: Meldungen

Datenbank der Fachdienste – aktueller Stand

Für das zurückliegende Berichtsjahr 2020 konnten im Früjahr 2021 nun erstmals die statistischen Jahresberichte der Fachdienste anhand der Daten aus der Cloud erstellt werden.

Mit Einführung der cloud-basierten Datenbank konnte ein hohes Maß an Daten-Sicherheit erreicht werden, da für die zentrale Datenbank der Fachdienste zum einen ein qualitativ hochwertiger Cloud-Anbieter verwendet werden konnte und zum anderen die Datensicherheit von Einzelgeräten auf einen zentralen Server übertragen und geprüft wurde.

Im Gegensatz zu allen Vorjahren konnten damit auch die statistischen Jahresberichte zentral über die Administration der Datenbank erstellt und den Fachdienstkolleginnen übergeben werden. Für viele Kolleginnen wurde die Erstellung der Jahresstatistik damit wesentlich vereinfacht. Sie wurden den Kolleginnen in einer persönlichen Zusammenstellung der Daten bis Ende März 2021 zugesandt. Auf Wunsch erfolgte auch eine einrichtungsbezogene Zusammenfassung der Daten für einen einzelnen Standort aus mehreren Einzelberichten.

Auch die Zusammenfassung der Einzelberichte zu einem bayernweiten Gesamtbericht aller Fachdienste für das Jahr 2020 konnte nun erstmal zentral über die Cloud erstellt werden.

Für die Zukunft ist geplant, die Auswertung der Cloud-Daten von der aktuellen „Excel-basierten“ Berechnung auf eine „SQL-basierte“ Programmierung umzustellen. Dies könnte in einem weiteren Schritt dann auch schnellere Auswertungen der Daten beinhalten, die jede Kollegin von ihrem Arbeitsplatz aus abrufen könnte.

Ich möchte mich bei allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen für die Geduld bedanken, die eine solche Umstellung der Systeme erfordert hatte.

Mein Dank gilt auch der Arbeitsstelle Frühförderung für die fachlich-inhaltliche Begleitung und Unterstützung sowie dem Referat II 4 des Bayerischen Sozialministerium für Familie, Arbeit und Soziales für die Möglichkeit, diese Ideen und Umstellungen auch realisieren zu können.

„Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der Eindämmungsmaßnahmen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“

Das RKI veröffentlichte im Rahmen des „Journal of Health Monitoring“ eine Zusammenfassung der vorhandenen Studien zu den psychischen Auswirkungen der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zu deren Eindämmung auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Ein Auszug aus der Zusammenfassung:

(…) Bei Kindern und Jugendlichen traten Symptome von Angst und Depression sowie eine geminderte Lebensqualität auf. Die Schließungen der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen und der damit einhergehende Verlust der gewohnten Tagesstruktur, Kontaktabbrüche und dem eigenständigen Lernen zu Hause stellten erhebliche Herausforderungen für betroffene Kinder und deren Familien dar. Räumliche Enge und fehlende Ausweichmöglichkeiten während der Eindämmungsmaßnahmen konnten außerdem zu erhöhtem familiärem Stress und gehäufter familiärer Aggression sowie zu häuslicher Gewalt führen. Die Befunde zeigen jedoch auch, dass viele Familien die Zeit während der Eindämmungsmaßnahmen überwiegend gut meisterte. (…)

Den ganzen Bericht finden Sie auf der homepage des RKI als PDF mit einer Größe von 3,1MB: LINK

Verlängerung des derzeit geltenden Lockdown bis zum 14. Februar 2021

Aus dem heutigen newsletter des Sozialministeriums:

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin am 19. Januar 2021 beschlossen, den derzeit geltenden Lockdown bis zum 14. Februar 2021 zu verlängern. Die Bayerische Staatsregierung hat daher heute vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags beschlossen, dass in Bayern die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung getroffenen Regelungen für den Bereich der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflegestellen bis 14. Februar 2021 fortbestehen. Sollten sich durch die Beteiligung des Landtags noch Änderungen ergeben, werden wir Sie hierüber gesondert informieren. Die seit dem 16. Dezember 2020 geltenden Regelungen zur Notbetreuung (vgl. auch den 379. Kita-Newsletter sowie den 383. Kita-Newsletter) finden weiter Anwendung.

Newsletter – Kinderbetreuung StMAS, 20.01.2021

„Situation von Kindern und Familien nicht aus dem Blick verlieren“

Anlässlich der heutigen (19.01.2021) Bund-Länder-Beratungen zur Eindämmung des Corona-Virus fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, die Bedürfnisse der Kinder und Familien nicht aus dem Blick zu verlieren:

„Bei allen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie muss die Einhaltung der Kinderrechte auf Schutz, Förderung, Beteiligung und Teilhabe gerade jetzt höchste Priorität haben.(…)“

Den vollständigen Beitrag finden Sie HIER.

Studienlage: Wie sehr verbreiten Kinder das Coronavirus?, SWR vom 14.01.2021

In einem aktuelle Beitrag vom 14.01.2021 fasst der SWR die Ergebnisse zu diversen Studien zusammen, wie „sehr Kinder an der Verbreitung des Corona-Virus beteiligt sind“.

Um keine Verfälschung der komplexen Zusammenhänge, Untersuchungsansätze und Ergebnisse zu erzeugen sie der originale Bericht empfohlen:

„Studienlage: Wie sehr verbreiten Kinder das Coronavirus?“

Bibliothek der Fachdienste

Die Homepage der Fachdienste wird in der nächsten Zeit leicht verändert und überarbeitet, vor allem in Bezug auf Übersichtlichkeit der Menus und eine Erweiterung der Funktionalität. Hierzu kann zu einem späteren Zeitpunkt auch eine klare Aufteilung zwischen dem Bereich der Information für Besucher einerseits und dem Zugang für die Fachdienste selbst andererseits gehören.

Wie beim Fachdiensttreffen angekündigt wurde heute das Modul der Buchvorstellungen unter dem Punkt „Bibliothek“ eingerichtet. Hier können nach und nach hilfreiche Bücher rund um das Thema „Kinder“, „Kindertageseinrichtungen“ und „Fachdienste“ bzw. „Förderung“ eingestellt werden.

Den Beginn macht das Buch „Kinderjahre“ des kürzlich verstorbenen Schweizers Remo H. Largo.

Wer gerne ein weiteres Buch in diese Bibliothek einstellen möchte, der wendet sich bitte an den Admin dieser homepage: administration@hfd-bayern.de.

Studie zum Alltag von Kindern in Zeiten von Corona

Durch die Coronavirus-Pandemie hat sich der Alltag von Kindern und Familien stark gewandelt: In den meisten Bundesländern dürfen Schulen nicht oder nur eingeschränkt besucht werden, Krippen und Kindergärten sind voraussichtlich bis zum Ende der Sommerferien nur für die Notbetreuung geöffnet und Spielplätze sind gesperrt. Viele Kinder haben auf einmal weniger Möglichkeiten, sich draußen zu bewegen. Persönliche Kontakte zu Großeltern und Freunden sind kaum möglich. Um zu untersuchen, wie Kinder mit diesen Einschränkungen umgehen und wie sie sich auf ihr Wohlbefinden auswirken, hat das Deutsche Jugendinstitut (DJI) eine Online-Befragung gestartet.

Die zentralen Fragen

Im Fokus der Studie stehen die Sozialbeziehungen: Welche Rolle spielen digitale Medien beim Kontakt der Kinder zu Freunden, Großeltern, aber auch zu Bezugspersonen aus Kita und Schule? Inwiefern kann die Familie die Kinder hierbei unterstützen und fehlende Sozialkontakte kompensieren? Und welche Auswirkungen hat die Situation auf die gemeinsam verbrachte Zeit in der Familie, das Familienklima, das elterliche Erziehungsverhalten sowie die Beziehungsqualität zu Geschwistern, Großeltern und Freunden? Schließlich möchten wir mit unserer Studie klären, wie es Kindern mit diesen Veränderungen im Alltag geht: Welchen Einfluss haben die Kontaktbeschränkungen auf das Wohlbefinden von Kindern ?

Zur Online-Befragung

Die Befragung dauert circa 15 Minuten. Alle Eltern mit Kindern zwischen drei und fünfzehn Jahren sind eingeladen, sich an der Befragung zu beteiligen und den Link über soziale Netzwerke zu teilen: www.dji.de/kindsein-corona

Lockerung der Corona-Regeln – in Bezug auf die Kindertagesstätten

Am 05.05.2020 hat die Bayerische Staatsregierung die schrittweisen Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angekündigt. Unter anderem sind hiervon auch die Kindertagesstätten betroffen. An dieser Stelle daher ein Auszug aus dem Maßnahmenkatalog, der in der SÜDDEUTSCHEN vom 05.05.2020 nachzulesen ist (Hervorhebung von B.Mirbach).

„(…) Die Kindertagesstätten werden schrittweise wieder geöffnet. Bislang gibt es nur eine Notfallbetreuung vor allem für Alleinerziehende und Eltern, die in Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur arbeiten. Sie wird von kommender Woche (11. Mai) an ausgebaut – etwa für Kinder mit Behinderung oder besonderem Förderbedarf. Dann werden auch die Tagespflege von bis zu fünf Kindern und Waldkindergärten wieder erlaubt. Die Notfallbetreuung soll es auch in den Pfingst- und Sommerferien geben.

Frühestens vom 25. Mai an werden Vorschulkinder wieder in den Kindergarten gehen können. Erlaubt wird von kommender Woche an auch, dass sich bis zu drei Familien zusammentun, um im Wechsel die Kinder zu betreuen. (…)“

Forum für Fachdienste zum Corona-Virus

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf Anregung von Frau Serafin und mit Unterstützung der Arbeitsstelle Frühförderung und von Frau Groth-Wollmann habe ich neben der Linksammlung zum Corona-Virus auch ein FORUM für uns Fachdienste eingerichtet.

Nur registrierte Benutzer der Seite können im FORUM Beiträge und Themen erstellen. Damit soll sichergestellt werden, dass dieses Forum nur für FachdienstkollegInnen genutzt werden kann.

Über die – ebenfalls neue – Seite der ANMELDUNG könnt ihr euch registrieren bzw. euch das Passwort noch einmal zuschicken lassen. Viele von Euch haben sich noch unter der alten Seite Internetseite der Fachdienste registriert. Diese Benutzernamen und Kennungen gelten auch für diese aktuelle Seite.

Die Hinweise der Anmeldung sind noch in weiten Teilen in Englisch gehalten. Ich bitte das nachzusehen und werde versuchen, diese Texte in den nächsten Tagen auf die deutsche Sprache zu übertragen.

bleibt gesund !