Archiv des Autors: Bernd Mirbach

Bernd Mirbach

Über Bernd Mirbach

Frühförderung der Lebenshilfe Lauf a.d.P. seit 1996, Fachdienst zur Beratung des Personals in Kindertageseinrichtungen, Administration, Webauftritt, Datenbankentwicklung, Statistik

„Kleine Gefühlskunde für Eltern: Wie Kinder emotionale & soziale Kompetenz entwickeln“

Unsere Kollegin im Fachdienst „PFIFF“ der Lebenshilfe im Ostallgäu, Frau Judith Stauss, hat diese Buchempfehlung für uns: „kleine Gefühlskunde für Eltern“. Ein Einblick in die emotionalen Hintergründe, „warum unsere Kinder so reagieren wie sie reagieren“.

Mit diesem Buch ist es bestimmt möglich, aus dem ein oder anderen gedanklichen Fragezeichen auf Seiten der Erwachsenen das ein oder andere kleine Ausrufezeichen zu machen.

„500-Tage-Regel“ für die Cloud-Datenbank

Die Cloud-Datenbank der Fachdienste ist eine wesentliche Verbesserung der Dokumentationsmöglichkeiten für die Fachdienste und eine enorme Verbesserung der Datensicherheit.

Vor der Einführung der cloud-basierten Datenbank für die Fachdienste wurde diese mehrfach von Datenschutzbeauftragten auf ihre Datensicherheit geprüft.

Ein Merkmal der Datensicherheit ist dabei nicht nur die Sicherheit bei der Erfassung und Sammlung von Daten, sondern auch deren „Löschung„. Die vorhandene Cloud-Lösung bietet hierbei den Vorteil, dies zentral für alle Datensätze über eine einstellbare „Lebenszeit“ zu administrieren. Demnach werden Datensätze nach dem Ablauf einer bestimmten Dauer wieder automatisch aus dem System genommen und somit die Datensicherheit erhöht (da sich der Anwender/die Anwenderin nicht selbst um die Löschung der Daten zu kümmern braucht und der Automatismus Fehler bei der Löschung vermeiden helfen kann).

Als wir die Cloud-Datenbank 2019 programmierten und vor der Gesamteinführung in Bayern in einem kleineren Kreis ausführlich getestet hatten, wurde auch die automatische Löschung der Datensätze berücksichtigt. Da es sich noch um den Versuchsvorlauf handelte, wurde die „Lebensdauer“ der Datensätze damals auf 320 Tage begrenzt. Dies ermöglichte ausreichende Zeiträume für den Test und Entwicklung der Datenbank.

Mit Abschluss des ersten Berichtsjahres 2020 hat sich dieser Zeitraum von 320 Tagen bis zur automatischen Löschung von Datensätzen manchmal aber als zu kurz erwiesen.

Wir haben uns nun, nach dem Abschluss der Auswertungen für 2020, dazu entschlossen, die Lebensdauer der Datensätze einheitlich auf 500 Tage zu verlängern. Dies betrifft den Bereich der „Aufträge“ ebenso wie den Bereich „Tätigkeiten“. Der Bereich „Kindertagesstätten“ in der Datenbank ist hiervon nicht betroffen, da er keine sicherheitsrelevanten Informationen enthält. Dort gilt unverändert eine „lebenslange“ Aufbewahrungsfrist.

Ein neu angelegter Auftrag wird mit seinen Tätigkeiten von nun an für 500 Tage im System gehalten. Dies sollte in aller Regel ausreichend sein, einen Auftrag umfassend zu dokumentieren. Nach diesen 500 Tagen wird er automatisiert aus dem System genommen.

Die Cloud-Datenbank beinhaltet in ihrem Sicherheitskonzept mehrere Ebenen der Datensicherheit und des Datenzugriffs. Die automatisierte Löschung der Daten nach 500 Tagen betrifft die Ebene der Anwender. Für eine endgültige und nicht mehr umkehrbare Löschung aus dem System sind weitere administrative Schritte notwendig. Die Datensicherheit für die Jahresstatistiken der Kolleginnen und Kollegen ist damit gewährleistet.

Datenbank der Fachdienste – aktueller Stand

Für das zurückliegende Berichtsjahr 2020 konnten im Früjahr 2021 nun erstmals die statistischen Jahresberichte der Fachdienste anhand der Daten aus der Cloud erstellt werden.

Mit Einführung der cloud-basierten Datenbank konnte ein hohes Maß an Daten-Sicherheit erreicht werden, da für die zentrale Datenbank der Fachdienste zum einen ein qualitativ hochwertiger Cloud-Anbieter verwendet werden konnte und zum anderen die Datensicherheit von Einzelgeräten auf einen zentralen Server übertragen und geprüft wurde.

Im Gegensatz zu allen Vorjahren konnten damit auch die statistischen Jahresberichte zentral über die Administration der Datenbank erstellt und den Fachdienstkolleginnen übergeben werden. Für viele Kolleginnen wurde die Erstellung der Jahresstatistik damit wesentlich vereinfacht. Sie wurden den Kolleginnen in einer persönlichen Zusammenstellung der Daten bis Ende März 2021 zugesandt. Auf Wunsch erfolgte auch eine einrichtungsbezogene Zusammenfassung der Daten für einen einzelnen Standort aus mehreren Einzelberichten.

Auch die Zusammenfassung der Einzelberichte zu einem bayernweiten Gesamtbericht aller Fachdienste für das Jahr 2020 konnte nun erstmal zentral über die Cloud erstellt werden.

Für die Zukunft ist geplant, die Auswertung der Cloud-Daten von der aktuellen „Excel-basierten“ Berechnung auf eine „SQL-basierte“ Programmierung umzustellen. Dies könnte in einem weiteren Schritt dann auch schnellere Auswertungen der Daten beinhalten, die jede Kollegin von ihrem Arbeitsplatz aus abrufen könnte.

Ich möchte mich bei allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen für die Geduld bedanken, die eine solche Umstellung der Systeme erfordert hatte.

Mein Dank gilt auch der Arbeitsstelle Frühförderung für die fachlich-inhaltliche Begleitung und Unterstützung sowie dem Referat II 4 des Bayerischen Sozialministerium für Familie, Arbeit und Soziales für die Möglichkeit, diese Ideen und Umstellungen auch realisieren zu können.

„Mimik und Spracherwerb in Zeiten von Corona“

Unsere Kollegin im Fachdienst, Frau Felicitas Serafin, hat auf diesen interessanten Artikel auf der Seite www.kinderzeit.de hingewiesen.

Wie kann das dauerhafte Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes den Spracherwerb von Kleinkindern beeinträchtigen? Über diese spannende Frage haben sich die Pädagoginnen Elke Mußmann, Maria Sarfo und Rica Sanny im Rahmen einer Arbeitsgruppe der Hamburger ASB-Werkstatt-Kitas Gedanken gemacht.

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen:

https://www.kinderzeit.de/news-detail-praxis/gastbeitrag-mimik-und-spracherwerb-in-zeiten-von-corona.html

Bindung – eine sichere Basis fürs Leben: Das große Elternbuch für die ersten 6 Jahre

„Kinder brauchen ein stabiles Fundament – die sichere Bindung zu ihren Eltern. Die ganze Kindheit hindurch können Eltern ihr Kind bindungsstärkend begleiten. Warum sich das lohnt? Eine sichere Bindung ist der einzige Faktor, der nachweislich mit Resilienz, Lernerfolg, seelischer Gesundheit und stabilen Beziehungen im Erwachsenenalter einhergeht.

Was Eltern tun können, um ihren Kindern eine so stabile Basis zu schaffen, zeigen drei renommierte Bindungsforscherinnen. Schlafen, Schreien, Ernährung, Geschwisterstreit oder Grenzen setzen – zu allen wichtigen Familienthemen erfahren Eltern ganz konkret, wie sie ihre Kinder stärken können.

Alles Wissenswerte zu guten Familienbeziehungen – von drei hochkarätigen Bindungsforscherinnen und Expertinnen für Kleinkinder. So wird Wissenschaft zur Bereicherung für den Alltag! Wer dieses Buch gelesen hat, kann seine Kinder kompetent ins Leben begleiten.“

„Mikrotransitionen in der Kinderkrippe“

Hektik und Stress in der Krippe entstehen oft durch kleine Übergänge: die Mikrotransitionen. Dorothee Gutknecht und Maren Kramer zeigen in ihrem Praxisbuch „Mikrotransitionen in der Kinderkrippe“ deshalb Strategien und Methoden, wie Erzieher und Erzieherinnen Garderobensituationen, den Übergang zum Schlafen oder den Wechsel von Betreuungspersonen so achtsam gestalten können, dass Stress reduziert wird. Dadurch bleiben pädagogische Fachkräfte und Kleinkinder entspannt.

newsletter 393: „weiteres Vorgehen ab dem 22. Februar 2021“

In seinem 393. newsletter schreibt das Sozialministerium zum weiteren Vorgehen und der eingeschränkten Öffnung der Kindnertagesstätten in Bayern ab dem 22.02.2021:

“ (…) Aktuell sinken die Inzidenzwerte in Bayern stetig. Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen und daher – genau wie Kindertagespflegestellen – ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft. Ab dem 22. Februar 2021 ist im Bereich der Kindertagesbetreuung, vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags, die Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Das bedeutet: Grundsätzlich können alle Kinder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle wieder besuchen. Dies gilt allerdings nur in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen geschlossen, wobei eine Notbetreuung wie im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis zum 21. Februar 2021 zulässig bleibt. Über konkrete Details der Regelung zur 7-Tages-Inzidenz werden wir informieren, sobald die entsprechenden Rechtsgrundlagen verabschiedet sind. (…)“

newsletter 393

Reihentestungen für Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung ab sofort möglich

In dem 392. Newsletter des Bayerischen Sozialministeriums wird auf die bayerische Teststrategie in den Kindertagesstätten hingewiesen und über den Ablauf informiert:

“ (…) Das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege bedarf aufgrund der körperlichen Nähe zu den Kindern des besonderen Schutzes. Im Folgenden informieren wir über die aktuell geplanten Vorhaben, mit denen der Freistaat Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung beim Übergang von der Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb gezielt unterstützt.

(…) Für Fach- und Ergänzungskräfte in Kindertageseinrichtungen gibt es darüber hinaus ab sofort ein weiteres Testangebot wie auch schon im Juli und September 2020. Ergänzungskräfte sind dabei all solche Beschäftigte, die direkten Kontakt zu den betreuten Kindern haben. Es kommt auf die infektionsschutzrechtliche Situation, nicht auf die Berücksichtigung im Anstellungsschlüssel an. Damit können auch bspw. Praktikantinnen und Praktikanten oder hauswirtschaftliche Kräfte, die in direktem Kontakt zu den Kindern stehen, getestet werden. In jeder Kindertageseinrichtung kann eine Reihentestung für das pädagogische Personal vom Träger oder der Einrichtungsleitung organisiert werden. (…)“

newsletter 392

Öffnung der Kitas in Bayern ab dem 22.2.2021

Laut der Süddeutschen gibt es heute (11.2.2021) folgenden Beschluss des Bayerischen Kabinett zur Umsetzung des Bund-Länder Beschlusses vom 10.2.2021:

Vom 22. Februar an sollen grundsätzlich auch die Kitas im „eingeschränkten Regelbetrieb“ wieder geöffnet werden, wie Söder sagte, also mit einer Betreuung in festen Gruppen. Bei einer Inzidenz von mehr als 100 bleibt es bei der Notbetreuung. Auch das Kita-Personal soll medizinische Masken tragen.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/corona-bayern-soeder-lockerungen-kitas-schulen-ausgangssperre-1.5199215

und:

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kündigte an, dass an den Schulen und Kitas rasch Selbsttests angeboten werden sollten, sobald diese offiziell zugelassen sind. Dann sollen Erzieher und Lehrer zwei Test pro Woche bekommen, Schüler ab 15 Jahren einen pro Woche.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/corona-bayern-soeder-lockerungen-kitas-schulen-ausgangssperre-1.5199215

Den ganzen Beitrag in der SZ finden Sie HIER.